Widerstand und Protest gegen neue Tierfabriken

Vortrag, am Mi. 18.1.2017, 18 Uhr: Sandra Franz (Tierfabriken Widerstand)

Die Tierindustrie in Deutschland wächst: Immer mehr und immer größere Mastanlagen, „Legehennen“-Ställe, Milchbetriebe und Schlachthöfe entstehen. Insgesamt leben fast doppelt so viele „Nutztiere“ wie Menschen in Deutschland. Dabei geht der Trend zu immer größeren Anlagen. Der Normalfall sind 40 000 bis 80 000 Hühner oder bis zu 10 000 Schweine. Legehennen-Betriebe mit 100 000 Tieren sind keine Seltenheit mehr. Die größten Tierfabriken entstehen in Ostdeutschland. Doch der Widerstand von Anwohner_innen und Tierechtsaktivist_innen steigt. Sei es das Volksbegehren gegen Massentierhaltung in Brandenburg, die Arbeit unzähliger Bürgerinitiativen vor Ort oder Schlachthofblockaden von Aktivist_innen. Es gibt viele Möglichkeiten, um effektiv gegen geplante Tieranlagen vorzugehen. In diesem Vortrag wird auf die Situation der Tierproduktion in Deutschland eingegangen und berichtet, wie sich jede_r gegen neue Tierfabrkien einsetzen kann.

Über die Referentin: Sandra Franz ist seit mehreren Jahren in der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung aktiv, u.a. bei Tierfabriken Widerstand. Das Bündnis Tierfabriken-Widerstand setzt sich seit mehreren Jahren gegen Neubauten von Tieranlagen in Ostdeutschland ein. Durch Unterstützung von lokalen Widerstands-Initiativen, kreativen Protest und überregionale Vernetzung soll das weitere Wachstum der Tierindustrie erschwert werden. So soll effektiv gegen die Ausbeutung und Tötung von Tieren, Umweltzerstörung und menschliche Unterdrückung vorgegangen werden.

Der Vortrag findet am Mi., den 18.1.2017, 18 Uhr im TU-Hauptgebäude, Raum H 0110 (Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin) statt. Der Eintritt ist frei und der Vortrag wird auf Anfrage von Gebärdensprachdolmetscher_innen übersetzt. Meldet euch bei aktionen-gruene-woche@riseup.net, wenn ihr die Übersetzung in Anspruch nehmen wollt.

Bild von Hartmut Kiewert

Bild von Hartmut Kiewert