Urbane Gemeinschaftsgärten als Experimentierfeld für alternative Ernährungskonzepte: was geht … was geht nicht

Vortrag, am Mo. 9.1.2017, 18 Uhr: Sonja Rosenthal (Himmelbeet)

Ökologischer Gemüse- und Kräuteranbau, praktischer Lernort, Plattform für Begegnung und Gemeinschaft, Netzwerk, ein Ort des Selbermachens.

– Urbane Gemeinschaftsgärten können Impulse für eine Ernährungs- und Konsumwende geben. Welche Möglichkeiten bieten sie und wo verlaufen die Grenzen des Machbaren? In diesem Vortrag werden wir einen genauen Blick darauf werfen, wo Gemeinschaftsgärten aktiv sind, was sie leisten können – und was nicht.

Über die Referent*in: Sonja Rosenthal kam Anfang 2016 durch einen Ökologischen Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) ins Team des Gemeinschaftsgartens himmelbeet. Davor leitete sie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Erneuerbare Energien. Neben dem himmelbeet arbeitet sie im solidarischen Landwirtschaftsbetrieb SpeiseGut. Ihr Interessenschwerpunkt liegt auf ökologischer Lebensmittelerzeugung und Alternativer Landwirtschaft.

Das himmelbeet ist ein Interkultureller Gemeinschaftsgarten im Berliner Stadtteil Wedding, der zum Mitgärtnern und Selberernten einlädt. Mitmachen können alle, die Lust auf Natur haben: junge Familien, soziale Einrichtungen oder Großstädter*innen auf der Suche nach einer Auszeit. Das himmelbeet will zeigen, dass gesundes Gemüse und frische Kräuter direkt vor der Haustür wachsen – ganz ohne Pestizide. Das himmelbeet versteht sich als Ort der Begegnung und gesellschaftlichen Teilhabe.

Der Vortrag findet am Mo., den 9.1.2017, 18 Uhr im TU-Hauptgebäude, Raum H 0110 (Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin) statt. Der Eintritt ist frei und der Vortrag wird auf Anfrage von Gebärdensprachdolmetscher_innen übersetzt. Meldet euch bei aktionen-gruene-woche@riseup.net, wenn ihr die Übersetzung in Anspruch nehmen wollt.

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